Spätestens als geschmolzener Schnee auf die Köpfe der Gäste tropft, während sie im Whirlpool sitzen, wird klar, dass das hier kein normaler Wellnessbereich ist. Nein, der Whirlpool befindet sich inmitten eines Iglus, die Wände und die Decke sind aus Schnee, eine Kerze flackert schummrig in der Dunkelheit, Wasserdampf füllt den Raum. Während das Wasser angenehme 37 Grad misst, liegt die Lufttemperatur im Iglu bei lediglich minus 1 Grad Celsius. Eine frostige Reportage mit coolen Bildern.
Schmidli auf fotografischen Abwegen. Portraits für die Kulturkopf GmbH in einem kurzerhand errichteten, mobilen Studio. Nachfolgend vier von über zehn Portraits.
Wer kennt es nicht: Nach einer gewissen Zeit wird der Akku des Mobiltelefons, des Notebooks oder sonstigen mobilen Elektrogeräten immer schwächer und die Leistung nimmt kontinuierlich ab. So eingetreten bei meiner mobilen Blitzanlage, einem Hensel Porty Premium Plus. Gegen Ende wurde die Anzahl Blitze mit vollgeladenem Akku beängstigend klein bis sich schlussendlich der Porty nicht mehr starten liess. Der Akku war aus dem Jahr 2007. Ein neuer (Blei)Akku inkl. Schublade kostet 300 Dollar. Das Lithium-Modell schlägt sogar mit 500 Dollar zu Buche. Teures Geld für einen Akku, aber es geht auch preiswerter wie dieser Blog zeigen soll. Die Plastikschublade lässt sich mühelos über vier Schrauben öffnen. In dieser Schublade befindet sich der schwere Bleiakku, welchen es zu ersetzen gilt. Der Bleiakku (12V, 12Ah) ist über zwei Kabel mit der Schublade zusammen gelötet. Den neuen Ersatzakku gibt es im Elektronikfachhandel (bsp. Conrad) für 60 Euro. Nach der Lötarbeit, welche in meinem Fall von einem befreundeten Elektroinstallateur gemacht wurde (hier noch einmal der Dank an dich Flo!), war der neue Akku nach gut 30 Minuten Umbauzeit wieder einsatzbereit. Idealerweise wurde der neue Akku nicht an die Schublade gelötet wie dies zuvor der Fall war, sondern über Klemmen verbunden, was den Aufwand beim nächsten Akkuwechsel auf ein absolutes Minium reduziert.
Seit längerer Zeit wieder einmal ein brauchbares Hintertorbild im ASL Spiel zwischen dem FC Luzern und GC Zürich. Ausserdem ein Portrait der Unihockey Nationaltorhüterin Helen Bircher.
Nach längerer Zeit verpasste ich meiner Webseite in den vergangenen Wochen wieder einmal ein Facelifting. Das Portfolio beinhaltet nach wie vor vier Kategorien, allerdings sind diese teils mit anderen Namen betitelt. Beim «Sport» wurde nichts verändert. Aus «Menschen» wurde «Portrait», aus «Feature» wurde «Presse». Die Kategorie «Kultur» wurde mangels guter Bilder entfernt, vereinzelt wurden Bilder aus dieser Kategorie bei der «Presse» angefügt. Neu ist die Kategorie «Reportage», welche in Unterthemen gegliedert ist und jeweils eine Bildserie beinhaltet. Ergänzt wird das überarbeitete Portfolio neu durch die Thumbnail Ansicht und der damit verbundenen, einfacheren Übersicht. Der Blog wurde mit dem Facebook «Gefällt mir» Plugin ergänzt.
Lange Zeit war mir nicht bekannt, dass es neben der Swisscom IT Services Workplace AG noch einen zweiten, autorisierten Canon Reparatur Partner in der Schweiz gibt. Die Sertronics AG in Spreitenbach. Nach dem jüngesten Desaster bei der Swisscom musste zu Beginn dieser Woche am Montag das EF 400mm f/2.8 L IS zum Service. Den ganzen Beitrag lesen »
Eigentlich würde ich an dieser Stelle gerne etwas positives über den Canon Professional Service (CPS) in der Schweiz schreiben. Leider ist dies aber auch heute wieder nicht möglich… Nachdem im September die Objektivabdeckung des 16-35mm im Service vergessen ging folgt nun der nächste Fauxpas. Das Linsensystem des Teles wurde justiert und die Stativhalterarretierung musste ersetzt werden. So weit, so gut. Beim Auspacken zuhause die böse Überraschung. Der grosse Fokussierring ist blockiert und lässt sich nicht drehen. Somit ist manuelles Fokussieren nicht möglich. Der Ring ist 12cm breit und doppelt gummiert, wie kann man bei der Montage des Objektives diese Blockade nicht bemerken? Qualitäts- und Endkontrolle sind in Urdorf beim Canon-Swisscom-wir-reparieren-auch-Notebooks-und-PCs-Service anscheinend weiterhin Fremdwörter! Unfassbar…
Auftrag war ein Portrait von fünf Boxern nach dem Training. Die Trainigshalle war klein, der Hintergrund unruhig, Mischlicht hellte den Raum auf. Keine optimalen Voraussetzungen. Um Boxatmospähre zu erzeugen mit den Kämpfer im Schweinwerferlicht entschied ich mich für eine totale Unterbelichtung der Halle und fünf Systemblitze, welche die Boxer in Szene setzen. Vier Blitze von hinten als Streif- und Effektlicht, ein Blitz von vorne rechts zum Aufhellen der Gesichter. Damit die Blitze den Sterncharakter erhalten wurde das Objektiv (24-70mm) extrem abgeblendet. EXIF: 1/100s, f18, ISO 500, 40mm.
Es war das Comeback des Jahres! Baujahr 2001, vier (!!!!) Megapixel Auflösung, nostalgischer Sound beim Spiegelschlag, besorgniserregendes Rauschverhalten, kleines Display mit niedriger Auflösung, keine Display-Zoom-Funktion, Verschlusszeit bis 1/16000s und ein Zwischenspeicher der nach wenigen Bildern bereits voll ist. Die Rede ist von der grandiosen Canon EOS-1D. Selbst eine frisch «Mark IV»-formatierte CF Karte konnte nicht gelesen werden und musste in der 1D nachformatiert werden. Ein Highlight jagte das nächste… Und trotzdem: Die Bilder waren korrekt fokussiert und wurden in der Zeitung gedruckt. Wieso auch nicht!? Wenn die Lichtverhältnisse einigermassen in Ordnung sind lässt sich auch heute, 10 Jahren nach dem Release noch problemlos mit dieser Kamera arbeiten. In der heutigen Zeit, in welcher jeder Amateur für wenig Geld eine moderne DSLR-Kamera erhält und gewisse Smartphones mehr Auflösung besitzen als die 1D macht das Fotografieren damit sofort doppelt Spass.
Swisscom, das führende Telekommunikations-Unternehmen in der Schweiz führt seit ein paar Monaten die Reparaturen der Canon Geräte in der Schweiz aus. Ich beziehe mittlerweilen nicht nur mein Telefon- und Internetanschluss über die Swisscom, sondern bringe auch meine Kameras bei denen zur Rep… Beängstigend. Ich warte auf den Tag, an welchem Swisscom auch noch meinen Auto-Service ausführt. Egal. Letzte Woche war mein 16-35 II während acht Tage im Service. Das Führungslager wurde ersetzt. Zusätzlich wurde Zitat: “Randunschärfe bestmöglich optimiert”. Zweifel sind bei dieser Formulierung absolut angebracht… Die Randunschärfe ist bei meinem Objektiv auch nach dem Service nach wie vor vorhanden, aber das scheint eine grundlegende Schwäche des Objektivs zu sein. Ein Nikon 14-24 wäre wünschenswert. Der Grund für diesen Post ist jedoch die Tatsache, dass ich nach Abholung des Objektives zuhause bemerkt habe, dass die hintere Abdeckung des Objektives fehlt. Danke Swisscom. Immerhin muss das Objektiv nicht noch einmal in den Service, die fehlende Abdeckung wird mir per Post zugestellt. Das Anbringen soll gemäss Techniker nicht sonderlich kompliziert sein…
Anfangs Jahr machte ich mir erste Gedanken bezüglich einem gedruckten Portfolio als Ergänzung zur Webseite. Nach ein paar Google-Suchen und dem Lesen unterschiedlicher Forenbeiträge in der Sparte Fotografie, Kunst, Design und Architektur wiederholte sich immer wieder der eine Name. Heiner Hauck Portfolios. Eine Firma mit Sitz in Hamburg und Berlin. Die Portfolios werden handgefertigt und der Kunde ist König. Grösse, Ausstattung, Lederqualität, Farbe, alles kann der Kunde selber auswählen. Nach ein paar Mails mit Heiner Hauck ging mein Portfolio in Auftrag. Ich entschied mich für eine weisse Premium-Leder Version im DIN A3 Format quer. Um dem Buch eine persönliche Note zu verpassen entschied ich mich ausserdem zu einer Prägung auf der Buchvorderseite. Der Schriftzug oder das Logo kann unkompliziert als Vektordatei an Hauck gesendet werden. Weiter habe ich mich für klare PP Folien und gegen das gelochte Papier entschieden. Zusätzlich wurde das Buch mit Ösen zur Verstärkung der Schraublöcher sowie einem Visitenkarten-Schlitz ergänzt. Ungefähr drei Wochen nach erfolgter Bestellung war mein Buch fertig. Das Buch ist sehr chic und qualitativ sehr hochwertig verarbeitet. Natürlich hat Qualität seinen Preis und so war das Buch nicht ganz günstig. Allerdings bin ich der Meinung, dass ich meine Arbeit (für welche ich oft mein x-fach teureres Equipment aufs Spiel gesetzt habe) auch angemessen präsentieren kann. Das Buch hatte ich also in Händen, die Bildauswahl im Kopf. Nach erfolgter Auswahl und Optimierung der Bilder erfolgte der Druck auf einem Plotter. Die fertigen Prints in DIN A3 Grösse konnten anschliessend sorgfältig in den Folien platziert werden und fertig war der ganze Zauber. Nachfolgend ein paar Impressionen vom Portfoliobuch.
Im Juli drehte sich sprichwörtlich alles um die Fertigstellung und Eröffnung der SwissporArena, dem neuen Fussballstadion des FC Luzern. Weitere Kugelpanos.
Um eine Reportage über eine Modellfluggruppe optisch ein bisschen aufzuwerten musste spontan wieder einmal die kleine und sehr leichte GoPro in die Bresche springen. Nur Bilder am Boden bei den Startvorbereitungen der Flugzeuge und von Piloten während dem Fliegen waren mir für einen ganzseitigen Artikel schlicht zu langweilig. Die unkomplizierte GoPro benötigte keine grossen Vorbereitungen und war mittels des ultrastarken Klebers auch sehr schnell am Flugzeug angebracht, was den Einsatz der kleinen Actionkamera bei diese Reportage förmlich erzwang. Nachfolgend das Resultat. Sicherlich eine nette Abwechslung zu den Standartbildern vom Boden.
Am vergangenen Wochenende wagte ich mich an der Schwimm Sommer Schweizermeisterschaft während drei Tagen an die Unterwasser Remote Fotografie. Da sich während des Wettkampfes logischerweise keine Drittperson im Wasser befinden durfte, musste die Kamera am Morgen früh vor den ersten Rennen platziert werden und anschliessend während der Veranstaltung von ausserhalb des Pools fernausgelöst werden. Dass ich bis anhin keine Erfahrung mit dieser Art von Fotografie hatte zeigte sich am ersten Tag. Die Kamera zu nahe beim Start, falsches Objektiv und andere Kleinigkeiten führten dazu dass ich am Freitagabend kein gutes Bild hatte. Patrick B. Kraemer, Sportfotograf, Schwimmexperte und Unterwasser-Remote-Fotograf der ersten Stunde hatte allerdings ein paar wertvolle Tipps im Gepäck und so konnte ich am nächsten Tag von seinem Know-How profitieren. Danke nochmals dafür! Am Samstag und Sonntag funktionierte die ganze Sache dann bereits wesentlich besser und so hatte ich bis Sonntagabend doch noch zwei, drei Bilder im Kasten, welche den Aufwand wert waren. Der Aufwand für solche Bilder ist/war sehr gross. Am Morgen um 06.30 Uhr platzierte ich die Kamera im Pool bevor die ersten Schwimmer zum Einschwimmen erschienen. Am Abend um 19 Uhr als die Rennen vorüber waren konnte ich die Kamera wieder aus dem Pool holen. Im Hotel unter der Dusche erfolgte später noch die Reinigung des Unterwassergehäuses vom Chlor. Eine Materialschlacht die sich meiner Meinung nach jedoch absolut gelohnt hat.
Der Vollständigkeit halber hier noch kurz das Juni Update. Ein Wasserball Tor Bild, welches ich beinahe vergessen hätte. Nicht alltäglich und daher mein verdienter Juni Sieger. ;-) Mehr hab ich nicht…