Im Wissen, allfällige Wettbewerbsvorteile preiszugeben (falls davon überhaupt die Rede sein kann), nachfolgend ein paar Zeilen zu einem netten Foto-Gadget. Die GoPro Hero HD Kamera. Wie es der Name bereits vermuten lässt kann man mit dieser Kamera Filme in HD aufzeichnen. Speichermedium ist eine SD Karte. Die GoPro bietet aber auch einen Fotomodus mit einer Auflösung von 5MP an. Detaillierte Infos gibt es auf der Webseite des Herstellers. Die Kamera gibt es in einem Unterwassergehäuse mit vielem optional erhältlichen Zubehör um die Kamera am BMX Bike, am Auto, am Helm oder wie in meinem Fall an einem Surfbrett zu befestigen. Der Grosse Vorteil der Kamera ist ihre kleine Dimension und das Fliegengewicht. Es erlaubt einen flexiblen Einsatz der Cam. Nachteil ist der fehlende Sucher. Auch ein Display zum betrachten der Bilder gibt es nicht. Man muss die Kamera auf gut Glück platzieren und hoffen, dass der Bildausschnitt ungefähr den Vorstellungen entsprechend stimmt. Als Fotograf einer Spiegelreflexkamera bin ich eine ausgezeichnete Bildqualität gewohnt. Bei der GoPro müssen in Punkto Bildqualität deutliche Einschränkungen in Kauf genommen werden. Das Bildrauschen bei Indoor Aufnahmen ist beängstigend hoch und auch bei den Bildern auf dem See bei Sonnenschein habe ich leicht entrauscht. Fazit: Ein nettes Spielzeug. Exklusive Perspektiven sind mit der GoPro ein Kinderspiel, man darf allerdings kein Pixelzähler sein und muss bei der Bildqualität ein Auge zudrücken…
Grössenvergleich Canon DSLR vs. GoPro Hero HD
Position 1: Am oberen Ende des Segels.
Resultat Position 1.
Position 2: Auf Augenhöhe am Segel.
Resultat Position 2.
Position 3: Direkt am Surfbrett mit Sicht auf den Surfer.
Resultat Position 3.
Absolut Wasserdicht!!!
Die 5 Megapixel der GoPro genügen auch noch heute im Zeitalter vom Pixelwettrennen locker, um die Bilder in Zeitungen oder Zeitschriften abzudrucken.
Die beiden Surfer haben im See die Kamera zum Schluss in den Film Modus geändert. Dabei ging irgendwie die HD Einstellung verloren. Egal. Nachfolgend das Resultat…
Hatte im Mai ein paar Jobs von der Schweizer Armee. Eine Demonstration der Schweizer Luftwaffe mit einem Überflug aller zwanzig Eurocopter EC 635. Weiter besuchte die Schweizer Fussball Nationalmannschaft Sportminister Ueli Maurer im Bundeshaus Bern. Und zum Schluss noch zwei Bilder aus einer Fotoserie mit Posaunist Tobias Lang, welche ausserhalb der Armee entstanden sind.
Sobald das Wetter besser wird zieht es die Motorradfahrer auf die Strasse. Der ideale Zeitpunkt, um endlich ein Bild zu machen, welches ich schon seit längerer Zeit machen wollte. Die Bildidee ist alles andere als neu. Man findet solche Bilder in jedem Harley Davidson Prospekt. Der Aufwand war relativ klein. Nach 15 Minuten waren die Bilder gemacht. Wichtig ist der unscharfe Hintergrund, welcher dem Betrachter die Geschwindigkeit der Fahrt aufzeigen soll. Verschlusszeit: 1/30s. Kleine Steine auf der Strasse und Vibrationen des Motorrades hatten zur Folge, dass viele Bilder leichte Unschärfe aufweisen und daher unbrauchbar sind.
Beängstigend in welcher Regelmässigkeit ich in jüngster Zeit den Blog aktualisiere. Das Pulver vom April ist bereits verschossen. Die meisten Bilder für den Monatsrückblick habe ich gepostet.
Nachfolgend allerdings noch ein Musterbeispiel für zu viel Zeit am falschen Ort! Frühling, die Hobbyläufer und -velofahrer kriechen aus allen Ecken und bringen den Strassenverkehr zum Erliegen. =) April, ein Monat, in welchem die ersten Volksläufe stattfinden. Ich stand mit meiner Kamera und dem Teleobjektiv am Rand der Laufstrecke. Wer langweilige Bilder will kann mit dieser Kombination garantiert nichts falsch machen. Weil ich allerdings zwei drei Spitzenläufer brauchte blieb mir nichts anderes übrig als mit dem Teleobjektiv auf die Läufer zu warten. Um mir die Wartezeit auf die Läufer zu verkürzen platzierte ich die Weitwinkelkamera kurzerhand 20 Meter von mir entfernt inmitten eines Löwenzahnfeldes. Naja, den Rest kann man sich selber ausmalen… Zu allem Überfluss wurde am Schluss sogar das Insektenperspektiven Bild gedruckt…
Jetzt noch ein paar Zeilen zum leidigen Thema Fotohandgepäck beim Fliegen. Die Briten sind bekannt dafür, dass sie die Gepäckvorschriften gnadenlos anwenden und die Sicherheit oberste Priorität hat. Verständlich, denn es stolpern ja doch einige britische Soldaten im Irak und Afghanistan umher… Themawechsel.
Mein Ziel war Birmingham. Kunstturn Europameisterschaft. Mein altgedienter Thinktank Airport International Rollkoffer erfüllt die vorgeschriebenen Handgepäck Dimensionen und wird daher als Handgepäck akzeptiert. Handgepäck-Norm: 55×40x20 cm. Das grosse Problem ist das Gewicht. Bei vielen Airlines ist maximal 8kg Handgepäck erlaubt. 8kg erreiche ich bereits mit dem leeren Rollkoffer und dem 400/2.8 IS. Ich brauche allerdings zwei Kameras und ein paar Objektive von 16-400mm um meine Arbeit zufriedenstellend ausführen zu können. Hinzu kommt noch ein Notebook und ein paar kleinere Gadgets wir Akku, Cardreader etc. Gewicht total: Fast 20kg…
Das Einbeinstativ, die Ladegeräte für die Kameras und den Blitz habe ich in der Frachtraum-Tasche platziert.
Beim Check-In wurde das Frachtgepäck abgenommen. Das Handgepäck war kein Thema. Später beim Scanen des Handgepäcks gab es beim Hin- und Rückflug kritische Blicke. Bei beiden Flügen musste ich den Koffer öffnen und der Koffer wurde durchsucht. Dabei hat das zuständige Sicherheitspersonal den zu schweren Koffer in die Höhe gehalten und das Übergewicht wurde mit Sicherheit bemerkt, allerdings hat dies auch da niemanden interessiert.
Und so kam es dass ich bei Hin- und Rückflug keinen Aufpreis für Mehrgepäck bezahlen musste, obwohl ich damit gezwungenermassen hätte leben können.
Man kann mir grobfahrlässiges Handeln vorwerfen, da ich in Kauf nahm, dass der 20kg Koffer jemandem auf den Kopf fallen könnte und so Schaden anrichtet… Das Handgepäck ist allerdings in der dafür vorgesehenen Ablage sehr gut verstaut. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, dass der Koffer von alleine aus der Handgepäck Ablage fallen könnte. Ausserdem kennen die Airlines dieses Risiko bestimmt und hätten bei negativen Vorfällen schon längst weitere Vorsichtsmassnahmen ergriffen.
Ob ich beim nächsten Flug wieder mit Übergewicht im Handgepäck fliegen kann wird sich zeigen. Einen Masterplan dafür gibt es nicht.
Nachfolgend ein paar erste Impressionen der Frauen Kunstturn Europameisterschaft in Birmingham (GBR). Um die schnellen Bewegungen einigermassen scharf einzufangen ist 1/1600s beinahe Pflicht. Zumindest beim Sprung. Die National Indoor Arena ist leider nicht der gewünschte Lichttempel, was zur Folge hat, dass die Kamera auf ISO 3200 gepusht werden muss. Ausnahme: Die Langzeitbelichtungen sind bei ISO 50 entstanden. Zeit: 1/50s. Brennweite: 70-200mm oder 400mm bei jeweils f2.8.
Die Patrouille des Glaciers ist ein Rennen im Skibergsteigen, welches von Zermatt nach Verbier führt. Die PdG verlangt den Teilnehmern alles ab, denn die Strecke führt über mehr als 100 Leistungskilometer mit mehreren Aufstiegen und Abfahrten. Presse-Akkreditierung und Helikopter sei Dank war die PdG für mich mit nur sehr wenig körperlichem Aufwand verbunden. Am morgen um 05.45 war Check-In beim Flugplatz, um 06.10 war Abflug und um 06.30 landete der Helikopter bereits auf dem Rosablanche Gletscher. Ein paar Minuten später passierten bereits die ersten Rennteilnehmer den Checkpoint oberhalb des Gletschers. Mehr Infos: http://www.pdg.ch/
Defekter Blitz, defekte Kamera, defektes Blitzzubehör, viel viel Ärger mit dem Canon Service; alles in allem ein Monat zum Vergessen. Ausser den Tattoo Bildern ist mir im März 2010 nicht viel geglückt…